Svätojánsky kaštieľ, hotel, Liptovský Ján, Slovensko

Geschichte

Hotel Svätojánsky kaštieľ *** (Svätojánsky Château)

Hotel Svätojánsky kaštieľ *** (Svätojánsky Château) ist dadurch bedeutend, dass hier 1633 Martin Szentiványi, ein Polyhistor, Jesuit, Professor und Rektor der Trnavská Universität gebar. Er war ein ausgezeichneter Pädagoge, Organisator, Wissenschaftler und Spezialist für kanonisches Recht in Ungarn. Seine wissenschaftlichen Werke werden als das erste zielbewusste Konzept der Tätigkeit von Trnavská Universität angenommen. Aus der Sicht vom Umfang und der Form war er der Pionier des Enzyklopädiengenres. In Ungarn hat er die Tür zur Aufklärung geöffnet.

Ursprüngliches Renaissanceobjekt aus dem 17. Jahrhundert wurde in dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts mit einer neuen Fassade belegt. Das einzige äußere Element, das bis zur Gegenwart erhalten wurde, ist die Glasloggia an der Hauptfassade. Sie wird von 4 mäßigen Säulen mit ionischen Kapitälen gebildet. Das Château behielt bis heute einen Teil der ursprünglichen Urbanstruktur. Der ursprüngliche Park blieb bis heute eine Kastanienallee.

Das Château gehörte 1860 an Mária Svätojánska (*1833), die mit Eduard I. Podturniansky (*1832–1881) verheiratet war. Der Vater von Mária, Štefan XXIV. Svätojánsky (*1782–1839) war wahrscheinlich der Initiator des klassizistischen Umbaus der alten Renaissancekurie in ein modernes Château. Beide waren Angehörige der Andrejs Linie der Familie Svätojánska, die ein Bestandteil der Štefans Hauptlinie war und sie waren Mitglieder des evangelischen Zweigs aus Liptov. Der Baumann der ursprünglichen Kurie auf dem Platz des heutigen Châteaus war Ján X. Svätojánsky (belegt 1699), der zweite Sohn des Gašpar VIII. Svätojánsky (belegt 16161). Die Kurie entstand in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Bei der Besitzteilung zwischen die vier Söhne 1644 wurde dem Ján X. die Vaters Kurie zugeteilt (Château Nr. 132), die er in dem Eigentum zusammen mit seinem Bruder Michal VIII. Svätojánsky (belegt 1668–1680) hatte. Ján X. verlies nach dem Bau von dieser Kurie die Vaters Kurie, die er dem Bruder Michal VIII. bleiben lies. Nach Ján X. Svätojánsky kam die Kurie in die Händen des jüngste Sohnes Juraj VII. Svätojánsky (belegt 1709), der als einzige von den Nachkommen des Ján X. in Liptovský Ján blieb. Die Nachkommen von Juraj VII. lebten in dem Dorf auch in den nächsten Jahrhunderten. Der erwähnte Štefan XXIV. Svätojánsky war ein Urenkel von Juraj VII.

Der Stamm Svätojánsky gehörte zusammen mit dem Stamm Pongrácovci zu den bedeutendsten Stämmen von Region Liptov, deren Mitglieder schrittweise in mehreren Stühlen von Ungarn gelangen. Der Stamm Svätojánsky beeinfluβte bis Ende der Monarchie die Geschichte von Region Liptov, denn seine Mitglieder hatten mehreren Funktionen in der Stühlenverwaltung.

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